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Wirtschaftskonferenz Zentralasien zeigt die Bedeutung des Managerfortbildungsprogramms

Konferenz-ZA-BerlinBerlin. Unter dem Motto „Deutschland und Zentralasien – Fortschritt durch Zusammenarbeit“ fand am 22. und 23. April 2013 im Haus der deutschen Wirtschaft in Berlin die 4. Wirtschaftskonferenz Zentralasien statt. Hochrangige Vertreter der fünf zentralasiatischen Staaten (Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan) sowie der Mongolei trafen in dem lichtdurchfluteten Gebäude an der Spree auf mehr als 300 deutsche Repräsentanten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, unterstrich bei der Eröffnung die Bedeutung Zentralasiens für die deutsche Wirtschaft. Ausdrücklich hob er den „richtigen Ansatz“ des Managerfortbildungsprogramms (MP) – zentralasiatische Führungskräfte in Deutschland fortzubilden und diese dabei mit deutschen Unternehmern zusammenzubringen – hervor. Damit werde der Auf- und Ausbau von konkreten Geschäftskontakten zielgerichtet und nachhaltig gefördert. Auch Dr. Christoph Beier, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) bekräftigte die positive Rolle des MP. Mit dem Programm habe die GIZ ein sehr wirkungsvolles Instrument, um für beide Seiten gewinnbringende Wirtschaftsbeziehungen zu schaffen.

Am zweiten Konferenztag fand ein intensiver Informations- und Erfahrungsaustausch in verschiedenen Arbeitskreisen zur Agrar-, Gesundheits-, Rohstoff- und Energiewirtschaft statt. Dabei kamen die Konferenzteilnehmer immer wieder auf das MP zu sprechen. Schließlich werden gerade in diesen Wirtschaftszweigen zentralasiatische und mongolische Führungskräfte im Rahmen von internationalen Branchengruppen zu Fortbildungen nach Deutschland eingeladen, die dabei Geschäfte mit deutschen Unternehmen in Millionenhöhe abschließen. Erstmals wurde 2012 eine zentralasiatische Gruppe im Rahmen der Rohstoffpartnerschaft mit Kasachstan nach Deutschland eingeladen. Das MP flankiert im Übrigen in diesem Jahr die Exportinitiative Erneuerbare Energien des BMWi mit Gruppen aus Zentralasien und der Russischen Föderation.

Die Ausgabe 1-2013 des Journals „Fit for Partnership with Germany“ mit dem Fokus Gesundheitswirtschaft erweckte auf der Konferenz insbesondere bei den Teilnehmern des Arbeitskreises „Aktuelle Geschäftspotentiale und Herausforderungen für deutsche Unternehmen der Gesundheitswirtschaft“ großes Interesse.