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Verpackungsproduktion 4.0

 

[26.11.2018] Was  macht eine moderne Herstellung von Verpackungen in der Nahrungsmittelindustrie aus? Wie wird man den immer höheren Anforderungen der Kunden und den Herausforderungen differenzierter Märkte gerecht? Und wie lässt sich umweltschädlicher Verpackungsmüll vermeiden? All dies wollten 20 Topmanager aus Kasachstan, Kirgisistan und Usbekistan wissen, die im Juli den Produktionsstandort des deutschen Konzerns GEA Food Solutions in Hessen besichtigten.

 

Die Gruppe aus Zentralasien bekam am Standort Biedenkopf einen Einblick in die Produktion von Verpackungsanlagen für die Lebensmittelindustrie (Fleisch, Wurst und Käse) und konnte sich im angegliederten Showroom Muster der unterschiedlichen Verpackungsarten ansehen, die mit GEA-Maschinen hergestellt werden. Für alle MP-Teilnehmer zentral war das Thema Innovationsmanagement. So wurde eifrig diskutiert, wie zukünftig Verpackungsmüll vermieden werden könne. Dabei erfuhren die Führungskräfte, dass die Verpackungshersteller in Deutschland mittlerweile immer mehr Plastik einsetzen, die einfachere chemische Strukturen hat und damit leichter zu recyceln ist.

Die Idee eines „umweltfreundlicheren“ Plastikstoffes war für alle Teilnehmer neu. Auch Unternehmer, die nicht in der Lebensmittelbranche beschäftigt sind, brachte der Besuch bei GEA wertvolle Erkenntnisse – stehen doch alle vor der Herausforderung, ihre Produkte auf eine möglichst umweltschonende Art zu verpacken.

 

Mit mehr als 250 operativen Tochtergesellschaften weltweit gehört die GEA Group zu den führenden globalen Anbietern von Prozesstechnik und Komponenten für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie. Der Standort in Biedenkopf ist seit mehr als 70 Jahren auf Entwicklung und Produktion für Maschinen und Anlagen für die Lebensmittelindustrie spezialisiert.

 

Carl Duisberg Centren