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„Fit für das Chinageschäft“ erfolgreich fortgesetzt

Fit-fuer-China-2013Chengdu / Taicang. Deutsche Unternehmer waren zwei Wochen zu Gast in Chengdu und Taicang. Vor Ort machten sie sich mit der aktuellen Marktsituation vertraut und knüpften Geschäftskontakte zu chinesischen Firmen.
Nach dem Erfolg des Vorjahres reiste die zweite Gruppe der Führungskräfte deutscher Unternehmen im September 2013 zu einer zweiwöchigen Fortbildung nach China – auf Einladung der chinesischen Regierung. Das Programm „Fit für das Chinageschäft“ wurde in enger Kooperation zwischen dem chinesischen Partner, dem China Center for Promotion of SME Development (ProSME), und der GIZ durchgeführt.
Vielfältige Möglichkeiten
Ob im westchinesischen Chengdu (Provinz Sichuan) oder an der Ostküste in Taicang (Provinz Jiangsu) – die Marktmöglichkeiten in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt sind sehr vielfältig, die Unternehmenskultur und Geschäftspraxis ganz anders als in Deutschland. 12 Führungskräfte deutscher Unternehmen aus den Branchen Handel und Dienstleistungen, Maschinenbau, Holzwirtschaft und chemische Industrie machten sich vor Ort ein Bild und knüpften erste Kontakte zu potentiellen chinesischen Partnern.
Diese zwei intensiven Wochen erforderten eine gründliche Vorbereitung. Daher erhielten die Programmteilnehmer Anfang September ein zweitägiges Inhouse-Training bei der GIZ in Bonn. Hier machten sie sich nicht nur mit der aktuellen Situation im China-Geschäft vertraut, sondern setzten sich interaktiv mit den Besonderheiten und Unterschieden der Kommunikation und der Vertragsverhandlungen auseinander. Dieses Seminar trug wesentlich zum Erfolg des Programms in China bei.
Die chinesischen Organisatoren von ProSME sowie die Verwaltungen der wirtschaftlichen Entwicklungszonen in Pujiang bei Chengdu und in Taicang hatten ein intensives und inhaltlich anspruchsvolles Programm vorbereitet. Dabei wurden kompetente Fachseminare mit Unternehmensbesuchen bei chinesischen und deutschen Unternehmen kombiniert.
Blick hinter die Kulissen
Während der Fachseminare, wie z.B. zur interkulturellen Business-Kommunikation von Prof. Pan Yaling oder zu den wirtschaftlichen Entwicklungszonen in Pujiang und Taicang, erhielten die deutschen Teilnehmer Informationen aus erster Hand und diskutierten mit chinesischen Experten über relevante Fachthemen. Unter den Unternehmensbesuchen hinterließ insbesondere der Besuch bei dem chinesischen Automobilzulieferer CSDK Brand New Future einen bleibenden Eindruck. Der 34jährige Inhaber und Geschäftsführer gab interessante Einblicke in die Geschäftspraxis eines chinesischen Unternehmens. Auch vor Ort tätige deutsche Unternehmen wie z.B. BOSCH Packaging Technology, Herrmann Ultraschall oder E.G.O. gaben ihre Erfahrungen und Vorgehensweisen beim Aufbau geschäftlicher Aktivitäten in China weiter.
Besuche bei deutschen Generalkonsulaten in Chengdu und Shanghai sowie bei der Auslandshandelskammer in Shanghai rundeten das Programm ab. Dort tauschten sich die deutschen Gäste mit erfahrenen China-Experten über aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen und Marktmöglichkeiten und -risiken aus. Im Ergebnis des Programms entstanden Planungen für langfristige Geschäftsaktivitäten. Alle deutschen Teilnehmer bewerteten die Perspektiven für ein zukünftiges China-Engagement positiv. Besonders erfolgreich war ein Vertreter eines Consultingunternehmens, der bereits während des Programms zwei Kooperationsvereinbarungen unterschreiben konnte.