Business with Germany

Programmablauf

Das Managerfortbildungsprogramm besteht aus vier Phasen. Arbeitssprache ist Englisch (in Ausnahmefällen Russisch).

  1. Im Herkunftsland findet die Vorbereitung auf den Deutschlandaufenthalt statt. In Trainings lernen die Teilnehmer den Wirtschaftsstandort Deutschland kennen und erwerben außenwirtschaftliche sowie interkulturelle Managementkompetenzen. Dazu arbeitet die GIZ eng mit dem Programmpartner im jeweiligen Land zusammen. Ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung ist die Konkretisierung eines Kooperationsprojektes. Hierbei werden die Teilnehmer von deutscher Seite unterstützt.
  2. Die einmonatige praxisorientierte Fortbildung in Deutschland unterteilt sich in Managementtraining und Unternehmensbesuche, die die jeweilige Gruppe gemeinsam wahrnimmt. Darüber hinaus besteht mit potenziellen deutschen Geschäftspartnern die Möglichkeit zu individuellen Gesprächen. Die Treffen dienen der Anbahnung von Kooperationen und sollen die Grundlage für eine langfristige Geschäftspartnerschaft bilden. Der Aufenthalt in Deutschland wird von führenden Fortbildungszentren der deutschen Wirtschaft organisiert und durchgeführt.
  3. Sechs bis zwölf Monate nach Rückkehr treffen sich die Teilnehmer (nun Alumni) zu einem Follow-up-Seminar im Heimatland. Unterstützt von GIZ-Experten tauschen die Absolventen ihre Erfahrungen aus. Sie berichten über die Umsetzung von Veränderungen in den eigenen Unternehmen und über ihre Kooperationsprojekte mit deutschen Unternehmen. Zudem bieten die Seminare die Möglichkeit, sich zu aktuellen Managementthemen weiterzubilden.
  4. Die Alumni erhalten die Möglichkeit zur Netzwerkbildung und zum Wissensaustausch. Für die deutsche Wirtschaft fungieren sie als Ansprechpartner und tragen so zur Stärkung und zum Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland bei.

Die Programmteilnehmer werden über den gesamten Programmzeitraum über das Internet-Portal „Global Campus 21“ betreut. Damit erhalten sie Zugang zu einem Netzwerk, in dem bereits heute über 12.540 Führungskräfte aus 19 Ländern aktiv sind. Den Absolventen bieten sich so Möglichkeiten zur Planung gemeinsamer Wirtschaftsprojekte.