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Aserbaidschanische Landwirte bei Weltmarktführern zu Gast

[20.10.2019]

Führungskräfte aus Aserbaidschan erhielten im Frühjahr die Gelegenheit, hinter die Kulissen zweier deutscher Landmaschinenhersteller zu schauen. Die Besuche bei einem international agierenden Konzern und einem Mittelständler gewährten Einblicke in deren prozessoptimierte Produktion und die Produktvielfalt.

Das Programm begann bei Claas, einem der weltweit führenden Landmaschinenhersteller. Wassili Seider und Hilmar Engelbert von Claas stellten das Unternehmen vor und führten die Gruppe anschließend durch die Werkhallen, um den Produktionsprozess zu demonstrieren. Die MP-Teilnehmer zeigten sich beeindruckt. „Claas ist ein internationaler Markführer, der sich schon sehr gut auf dem aserbaidschanischen Markt etabliert hat“, kommentierte MP-Teilnehmerin Nargiz Sadigzad den Besuch.

Eine weitere Besichtigung fand bei der Firma B. Strautmann & Söhne statt. Das Familienunternehmen mit knapp 90-jähriger Geschichte produziert Maschinen für die Rindviehfütterung und Grünfutterbergung, aber auch Universalstreuer und Transporttechnik. Vertriebsleiter Hubert Pöhler führte die Gäste über das Werksgelände. Dort wurde die Produktion von Futtermischwagen, Stalldungstreuer und Häckseltransportwagen vorgestellt und Einblicke in die Produktionsprozesse gewährt. Zum Abschluss des Rundganges wurde den aserbaidschanischen Gästen das erfolgreichste Produkt des Unternehmens vorgestellt, der Kombi-Ladewagen Tera-Vitesse. In der abschließenden Diskussion wurden zahlreiche Fragen zu Produktionsabläufen, Logistik und Qualitätsanforderungen beantwortet. Hubert Pöhler beendete den spannenden Tag, in dem er den Erfolg auf dem internationalen Markt aus seiner Sicht reflektierte und darauf verwies, dass Aufgeschlossenheit und Weltoffenheit fundamentale Bestandteile der modernen Unternehmenskultur für jedes international agierende Unternehmen sind.

MP-Teilnehmer Rovshan Jafarov teilte seine Eindrücke nach den beiden Unternehmensbesuchen: „Der Besuch bei B. Strautmann & Söhne war ein sehr gutes Gegenstück zu dem, was wir bei Claas gesehen haben. Obwohl das Unternehmen nicht die höchste Applikationsgeschwindigkeit in der Produktion hat, werden dabei die besten Komponenten verwendet, zum Beispiel Antriebstechnik von John Deere. Das Unternehmen weiß, dass es auf die richtigen Bestandteile ankommt: professionelle Mitarbeiter, eine überschaubare Unternehmensgröße und ein klarer Fokus auf eine Produktionsart und die Bedürfnisse der Kunden. Für mich war es insgesamt ein gelungener Tag mit vielfältigen Erkenntnissen“, fasste er zusammen.

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Fotos: ©Akademie International