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EuroBLECH und Apfelernte


In Hannover traf sich vom 25. bis zum 29. Oktober 2016 die blechbearbeitende Industrie wieder zu ihrer weltweit größten Branchenfachmesse – zur EuroBLECH. Unter den mehr als 60.000 Besuchern weilte auch eine Gruppe junger Führungskräfte aus dem MP. Rund 1.600 Aussteller aus 40 Ländern boten in acht Messehallen einen umfassenden Überblick über aktuelle Technologietrends und beeindruckten mit einer Bandbreite an Live-Demonstrationen von Maschinen, Werkzeugen und Systemen auch die Spezialisten unter den 19 russischen und weißrussischen Managern, die sich an der DMAN weiterbildeten. Besonders Ruslan Taskulin, Experte für Schweißelektroden und -ausrüstungen aus Tjumen, und Evgeniy Dubskiy, dessen Unternehmen in Kemerowo Metallkonstruktionen für den Hochbau produziert, nutzten die Gelegenheit zur Suche nach intelligenten Lösungen und passenden Maschinen für ihre Produktion. Mit vielen Ausstellern führten sie Gespräche und konnten so direkt zahlreiche erfolgversprechende Geschäftskontakte knüpfen. Aber nicht nur die Fachleute waren von der Messe mit ihren unterschiedlichsten Angeboten und Möglichkeiten begeistert. Das weltweit größte Messegelände wurde seinem Ruf als Veranstaltungsort für führende internationale Fachmessen erneut gerecht. Die Besucher konnten sich von einer effizienten, hochmodernen und bestens ausgestatteten Infrastruktur als idealen Veranstaltungsort nicht nur für Industriemessen überzeugen. So resümierte Nadezhda Konshina, Geschäftsführerin eines IT-Unternehmens in Cheljabinsk: „Vor dem Besuch in Hannover bei der Deutschen Messe AG war eine Messe für mich eher etwas abstraktes. Am Beispiel der EuroBLECH und besonders nach der Präsentation zu Messemanagement und -marketing hat sich meine Wertschätzung einer Messe komplett geändert. Ich denke, eine Teilnahme an der CeBIT 2017 ist nun für unsere Firma unabdingbar.“ Auch Olesia Fedina, Direktorin eines Groß- und Einzelhandelsunternehmens für medizinischen Bedarf aus Tomsk, schließt nunmehr eine eigene Beteiligung bei passenden Messen nicht mehr aus.

Beeindruckt war die Gruppe auch vom Besuch des Altländer Obsthofs in Hollern-Twielenfleth. Dieser Hof ist seit 1756 im Familienbesitz. Voller Engagement führt Familie Beckmann den modernen Betrieb. Er ist breit aufgestellt und auch für die Zukunft gut gerüstet. Obst wird angebaut, verarbeitet und im Hofladen verkauft. Attraktive Ferienwohnungen sowie saisonal wechselnde Angebote aus Gastronomie und Erlebnisreisen ziehen ganzjährlich Touristen an. Nikolay Sasin, Geschäftsführer einer noch jungen Pflanzenbaukooperative im Nordkaukasus zeigte sich zutiefst beeindruckt: “Die deutschen Unternehmen unterscheiden sich durch die langjährigen Traditionen und eine starke familiäre Nachfolgerschaft. Der Altländer Obsthof ist ein Paradebeispiel dafür. Das Unternehmen wird bereits von der 9. Generation geführt! Das sollte auch unser Ziel werden.”

Dr. Ronald Pschierer
Deutsche Management Akademie Niedersachsen, Celle
http://de.dman.de